Winter P transformiert

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst ist, zumindest was die Farbe der Blätter betrifft, schon längst ins Land gezogen. Noch liegen die Temperaturen halbwegs stabil über 20 Grad doch schon bald werden wir wieder frierend den Weg zur Uni oder Arbeit beschreiten. Der ein oder andere fällt zu dieser Zeit, in der Regen und Wolken wieder überhandnehmen, in ein Loch. Deswegen gibt es hier eine kleine Liste an Dingen, die einem in die tristen Jahreszeiten wieder etwas erhellen.

 

1. Die Janosch-Kolumne im Zeit Magazin lesen. Nichts verströmt so viel Gemütlichkeit wie Wondrak, der wichtige Tipps für ein gutes Leben gibt. Auch online einsehbar, einfach googlen.

2. Einen Kürbis aushöhlen, ein spaßiges Motiv reinschnitzen (keinen Tränen lachenden Smiley, wenn möglich) und mit den Resten eine Kürbissuppe kochen. Einen Löffel Schmand rein, ein bisschen Kresse und ein paar angebratene Kürbiskerne und du bist, insofern du Kürbis magst, verliebt.

3. Suppe generell! Phở zum Beispiel ist wirklich ein Träumchen. Ein sehr gutes Rezept ist verlinkt.

4. Spazieren, am besten, wenn es nicht regnet. Kalt darf es dabei trotzdem sein. Am schönsten ist es kurz bevor die Sonne untergeht. Man stapft ein wenig durch die Kälte und genießt die Sonne, die durch die letzten Blätter der Bäume fällt. Wenn man mit roter Nase nach Hause kommt, macht man sich einen Tee und liest ein Buch. Zum Beispiel Hemingway oder Lemony Snickets „Rätselhafte Ereignisse“.

5. Netflix, richtig viel Netflix ohne sich zu schämen, dass man bei 30 Grad im Bett bleibt. Wenn man sowieso nicht zu der Sorte gehört, die sich bei sowas schlecht fühlen – Glück gehabt!

6. Kostenlosen Glühwein in der Uni trinken, den es hoffentlich dieses Jahr wieder gibt.

7. Viel Musik hören, auch gern was Melancholisches. Ein bisschen Melancholie ist ja bekanntlich manchmal okay.

8. Pilze sammeln. September und Oktober sind Hauptsaison und gute Pilzsauce geht eigentlich immer. Man sollte jedoch nur diese aufsammeln, die man sicher kennt, sonst könnte es heikel werden.

9. Gegen Abend ins Schwimmbad gehen und die Müdigkeit danach richtig auskosten. Unbedingt den schlechten Föhn beim Rausgehen benutzen, das fühlt sich gut und nach Kindheit an.

10. Einfach liegen bleiben.

 

 

Text: Lena Naber

Foto: Lena Naber